Produktbeschreibung
Dieses umfangreiche Konvolut besteht aus insgesamt 13 Einzelteilen, die als hochwertige Beschläge, Plaketten oder Applikationen für Schatullen, Taschen und Nippes-Objekte dienten. Die Sammlung beeindruckt durch eine enorme Vielfalt an Techniken, darunter, Silberelemente, feinste Filigranarbeit, Emaille und detaillierte Figurendarstellungen. Ein besonderes Highlight sind zwei ovale Plaketten aus Silber mit dem Feingehalt 935, die mit der österreichischen Wiedehopf-Amtspunze sowie dem Meisterstempel J.A. versehen sind. Diese zeigen eine meisterhaft ausgeführte Szene mit einer Vielzahl von Putten, die in einer detailreichen Landschaft agieren.
Die motivische Bandbreite der weiteren Figurellen ist beachtlich und umfasst unter anderem eine kreisrunde, goldfarbene Plakette mit der Darstellung der römischen Göttin Diana. Zudem finden sich unterschiedliche Putto-Darstellungen sowie ein rechteckiger Beschlag mit einer erotischen Dame und einem Sektkübel aus den 20er bis 30er Jahren, vermutlich ein Neujahrs-Beschlag. Technisch interessant sind zwei kreisrunde Objekte mit Emaille in Blau und Weiß, bei denen der Mittelteil mit vergoldetem Blumenkorb austauschbar gestaltet ist. Das blaue Element weist altersbedingte Absplitterungen im Emaille auf, während zwei weitere große runde Silberarbeiten mit floraler Filigran-Ornamentik das Set ergänzen. Die Referenzfotos dokumentieren den Zustand und die Details dieser außergewöhnlichen Stücke.
Die Maße der Einzelteile variieren von ca. 2,5 x 2,5 cm bis zu 4 x 5 cm. Zum größten Teil fehlen auf der Rückseite die aufgelöteten Drahtstifte. Die Objekte befinden sich in einem authentischen Originalzustand dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren mit schöner Patina und stammen aus der Zeit des späten Jugendstils bis zum Art Déco. Dieses Konvolut ist eine erstklassige Quelle für Restauratoren historischer Accessoires oder Designer, die originale Art Déco und Jugendstil Elemente in neue Kreationen integrieren möchten. Die Objekte stammen aus einer österreichischen Manufaktur und spiegeln die hohe Handwerkskunst der Zeit nach 1922 wider.