Diese fantastische und außergewöhnlich gut erhaltene antike Gesteckpfeife aus der Zeit um 1890 bis 1910 ist ein seltenes Sammlerstück volkstümlicher Rauchkultur der Kaiserzeit. Der handgefertigte Pfeifenkopf aus weißem gebranntem Porzellan zeigt auf der Vorderseite ein liebevoll ausgearbeitetes Motiv eines Trachtenpärchens vor einer idyllischen Kulisse mit Almabtrieb. Auf der Seite prangt in altösterreichischer Schrift der berühmte Liedtext: „Rote Röserl blaue Veigerl san die Wangerl wia die Äugerl Herzigs Diandl griaß di Gott gib mir a Busserl werd dabei nit rot“.
Das Motiv wurde im traditionellen Umdruckverfahren aufgebracht und in kleiner Handarbeit mit farbigen Akzenten fein nachgemalt (Zum Teil handkolorierter Umdruck). Der Pfeifenkopf sitzt auf einem originalen Porzellan Wassersack zur Kondensat-Führung der über die historische Dichtung perfekt schließt. Der Holz-Holm besticht durch seine naturbelassene Rinde während das Mundstück kunstvoll aus echtem Horn geformt wurde. Abgerundet wird die Jägerpfeife durch den klappbaren Regenschutzdeckel aus Metall. Der Deckel hat sich gelöst und muss wieder mit Pfeifenkitt geklebt werden,am Pfeifenkopf Reste vom ehemaligen Pfeifenkitt. Ein eindrucksvolles Stück alpenländischer Geschichte in hervorragendem Zustand für anspruchsvolle Antiquitätensammler. Dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren; Maße: 25,5 cm Länge; das Objekt wird ohne Display angeboten.